HeidelbergCement verstösst gegen grundlegende ethische Normen

Die größte norwegische Lebensversicherung KLP hat beschlossen, ihre Anteile an der deutschen Firma HeidelbergCement AG und der mexikanischen Firma Cemex SAB zu verkaufen und für die Zukunft aus ihrem Investment-Portfolio auszuschliessen. In einem 8-seitigen Bericht legt KLP dar, dass nach ihrer Einschätzung Tochterunternehmen beider Firmen durch Tätigkeiten in der besetzten Westbank grundlegende ethische Normen verletzen.

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Protestaktion von BDS Berlin gegen SodaStream vor Galeria Kaufhof / Alexanderplatz

BDS Berlin – Protestaktion am 6. Juni 2015 gegen SodaStream vor Galeria Kaufhof / Alexanderplatz.

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Protestkundgebung vor der FIFA in Zürich – Rote Karte für Israel!

BDS Zürich, BDS Schweiz, Europalestine und weitere Organisationen, darunter auch BDS Berlin, riefen zu einem gemeinsamen Protest anlässlich des diesjährigen FIFA-Kongresses in Zürich am 28. und 29. Mai 2015 auf.

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BDS Gruppe Bonn: Protest gegen Aufritt der ‘Kibbutz Contemporary Dance Company’

They dance for Apartheid!
‘Kibbutz Contemporary Dance Company’

Die BDS-Gruppe Bonn hat am 27. Mai 2015 vor der Oper Bonn gegen den Auftritt der ‘Kibbutz Contemporary Dance Company’ (KCDC) protestiert. Auf großen Fotos wurden Beispiele für die Vertreibung der Palästinenser gezeigt und die Mitglieder von BDS Bonn verteilten in ihren grünen T-Shirts Infoblätter.

Unser Vorwurf an die Dance Company lautete, mit ihrer Kunst für den Staat Israel zu werben und damit die hässlichen Seiten dieses Staates in den Hintergrund treten zu lassen. Die Company stellt sich gern als unpolitisch dar, wird aber vom Staat Israel finanziell unterstützt. Sowohl das israelische Außen- als auch das Kulturministerium sind offizieller Sponsor der KCDC, die sich selbst als „einen der wichtigsten Botschafter Israels.…“ und „eine unglaubliche Quelle des Stolzes für Israel“ bezeichnet.

Die ‘Kibbutz Contemporary Dance Company’ wurde 1973 gegründet und hat ihren Sitz im International Dance Village im Kibbutz Ga’aton im Norden Israels, einem Gebiet, das im Teilungs-plan der Vereinten Nationen von 1947 dem palästinensischen Staat zugesprochen worden war, im Krieg von 1948 aber von Israel erobert wurde.

Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft sind Bürger zweiter Klasse und für die Palästinenser in der Westbank und Gaza ist Israel eine Militärdiktatur und ein Terror-Regime. Die Vertreibung der Palästinenser wird ungeachtet aller Proteste mit dem Bau immer neuer Siedlungen im besetzten Westjordanland fortgesetzt.

Ein besonderes Beispiel ist Ariel, eine Kolonie von 30.000 Einwohnern, die sich weit in das Westjordanland hineinschiebt und dessen Norden von den übrigen Teilen abtrennt. Als 2010 ein großes Kulturzentrum in Ariel eröffnet wurde, haben sich viele israelische Künstler Auftritten in Ariel und anderen Siedlungen verweigert. Der damalige Geschäftsführer der KCDC hatte dagegen ausdrücklich erklärt, dass man in Ariel auftreten werde.

Bei den Besuchern der Oper stieß unser Protest auf ein sehr großes Interesse. Die meisten der Angesprochenen reagierten positiv auf unsere Kritik und teilten unsere Meinung, dass Israel ein kolonialistischer Staat ist. Erstaunlich war die häufige Zustimmung zu unserer Aussage, Israel sei ein Apartheidstaat, der die Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft zu Bürgern zweiter Klasse macht.

Immer wieder wurde uns die Frage gestellt, was man denn nun tun könne, um Bewegung in die verworrene Situation in Nahost zu bringen. Darauf war unsere Antwort selbstverständlich, der erste und einfachste Schritt sei es, BDS zu unterstützen.

Die Aktion hat gezeigt, dass wir mit unserer Aufforderung zu BDS beim Publikum überwiegend gut angekommen sind!

 

 

Infoblatt zum Protest am Mittwoch, 27. Mai um 19:30 Uhr vor der Oper Bonn

BDS-Gruppe Bonn
www.facebook.com/groups/bds.bonn/

Weitere Informationen zu BDS:
www.bds-kampagne.de und www.bds-info.ch

 

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Redebeitrag von BDS Berlin zum Tag des Bodens

Auf Einladung des Palästinensischen Nationalen Arbeitskommitees hielt BDS Berlin am 3. April 2015 einen Redebeitrag zum Tag des Bodens.

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Kein Rassismus in der FIFA: Ausschluss Israels aus dem Fußballverband

Zahlreiche BDS-Gruppen weltweit, darunter auch BDS Berlin, beteiligen sich an der breitangelegten Kampagne “Kick out Israel from FIFA”.

Wir fordern die FIFA dazu auf, Israel aus dem Fußballverband auszuschliessen, solange der Staat weiterhin eine Apartheidpolitik betreibt, die ethnische Säuberung fortsetzt, die Zivilbevölkerung massakriert, palästinensische Fußballstadien zerstört und palästinensische Fußballspieler ermordet.

Wir rufen dazu auf, sich der Kampagne anzuschliessen, sich an dem Protest zu beteiligen und unseren Brief an die FIFA zu unterzeichnen.

Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten … Continue reading

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Berlin: Protestaktion gegen SodaStream am Tag des Bodens

BDS Berlin rief zum Tag des Bodens (30. März) zur Protestaktion gegen SodaStream auf.

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BDS-Impulstagung am 14./15. März 2015 in Bonn

Am 14. und 15. März 2015 trafen sich Gruppen und Personen aus der Palästina Solidaritätsarbeit in Deutschland und diskutierten über Möglichkeiten einer bundesweiten Zusammenarbeit in der BDS Kampagne. Eingeladen waren Sonja Zimmermann (Niederlande), Shir Hever (Israel), Birgit Althaler (Schweiz), Majida Almassri (Palästina) und Michael Deas (England).

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Offener Brief zur Leipziger Buchmesse 2015: Kultur zur Ablenkung von völkerrechtlichen Verbrechen

Berlin Academic Boycott  und BDS Berlin

Sehr geehrte Verlegerschaft und Mitarbeitende, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der Buchmesse,

in diesem Jahr – 2015 – pflegen die alte Bundesrepublik Deutschland bzw. das wiedervereinigte Deutschland und Israel seit 50 Jahren diplomatische Beziehungen, Anlass für die Regierungen beider Staaten und zahlreiche Institutionen, vor allem kultureller Art, ihre besonders enge Kooperation zu zelebrieren. Dies geschieht unter anderem auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Mit ihrem Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland – Israel“ würdigt die Leipziger Buchmesse 2015 das einzigartige Verhältnis beider Staaten.

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Aufruf zum Boykott aller pro-israelischen Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2015

„1965 bis 2015. Deutschland – Israel.“

Unter diesem Motto zelebriert die diesjährige Leipziger Buchmesse das 50. Jubiläum der nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Völkermord an den Juden eingeleiteten diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel. Der Messeschwerpunkt wird von der Botschaft des Staates Israel in Deutschland und dem Club Bertelsmann in Zusammenarbeit mit deutschen Verlagen und weiteren Partnern organisiert. Die Leipziger Buchmesse und die Stadt Leipzig unterstützen das Programm. Dem Vernehmen nach werden zahlreiche israelische Autoren „im Rahmen des Schwerpunktes ihre jüngsten ins Deutsche übersetzten Werke in Leipzig vorstellen. Sie erzählen vielfältige Geschichten über Familien oder die Liebe in Zeiten dramatischer politischer Entwicklungen. Im Bereich Sachbuch stehen Bücher zu Geschichte und Gesellschaft beider Länder ebenso auf dem Programm wie Autobiografien und Essaybände.“

Fünf Gründe für den Boykott aller pro-israelischen Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2015

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